Ja zum Erhalt des Aartals- Nein zur Umgehung Flacht-Niederneisen

Flyer zur Informationsveranstaltung des LBM zur Umgehung Flacht-Niederneisen am 15.01.2019 in Flacht!

Informationsveranstaltung des LBM zur Umgehung Flacht-Niederneisen am 15.01.2019 in Flacht! Die Planungen zur Umgehungsstraße gehen in die nächste entscheidende Runde. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, sich in der Infoveranstaltung des LBM zu informieren und Fragen zu stellen. Im kommenden Planfeststellungsverfahren werden die Pläne einen Monat lang öffentlich ausgelegt und betroffene Privatpersonen können Einwendungen gegen das Vorhaben geltend machen. Geplant ist, die Trasse IV (gelbe Linie) zu verwirklichen. Betroffene sind jedoch nicht nur die Anwohner der Wiesenstraße, sondern auch die höher gelegenen Siedlungsbereiche wie z. B. „Ober den Erlen“ in Holzheim, die an den Hängen gelegenen westlichen Siedlungsgebiete von Flacht (z.B.: In Redersweiden, Zum Kirschengraben, Bergstraße) und Niederneisen (z.B. Im Brauner, Grundweg, Auf der Wacht), die durch die Antragsvariante nachhaltig beeinflusst werden. Die Gemeinderäte Flacht und Niederneisen haben bereits positive Beschlüsse zur Variante IV gefasst, wenn diese in einigen Punkten modifiziert wird. Ob diese Wünsche berücksichtigt werden ist fraglich. Die Ortsgemeinde Oberneisen lehnt die Varianten IV ab, die Ortsgemeinde Holzheim hat keine Stellungnahme abgegeben. Nur Sie als Bürger können durch Ihre Einwendungen die Durchführung noch verhindern. Der Bescheid ist im Netz zu finden unter: sgdnord.rlp.de/fileadmin/sgdnord/Landesplanung/180830_ROE_OU_FlachtNiederneisen.pdf.    Mehr »

Infoveranstaltungen 2018

Wo kann ich mich informieren ??

Mitgliederversammlung Bi Ja zur Aar:  am 09.11.2018 um 19:30 Uhr in der Gaststätte Pizzeria La Vigna in Holzheim. Die BI bittet auch Nachbarn und Freunde zu dieser Veranstaltung mitzubringen. "Je mehr wir sind, desto besser. Auf der Mitgliederversammlung wollen wir gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen" sagt Carsten Jansing als Sprecher der BI

und

Der Leiter des LBM Diez, Herr Nink, wird in der Verbandsgemeinderatssitzung in Hahnstätten am 03.12.2018 um 20.00 Uhr anwesend sein, über das Thema unterrichten und für Fragen der Ratsmitglieder zur Verfügung stehen. Die Sitzungen sind öffentlich und Zuhörer herzlich willkommen. Gerne könnt ihr uns eure Fragen zusenden an gruene.aareinrichdiez@remove-this.gmail.com. Marion Reiter und Paul Stegemann  können die Fragen dann für euch stellen.    Mehr »

Die Umsetzung der Umgehungsstraße in Flacht und Niederneisen wird jetzt ernst!

Das Raumordnungsverfahren wird eröffnet, dazu gibt es eine Informationsveranstaltung des LBM (Landesbetrieb Mobilität) am Dienstag, den 21. Januar (Niederneisen, Turnhalle) und Mittwoch 22. Januar (Flacht, Aartalhalle) jeweils um 19.00 Uhr.

Dort werden die Pläne für die Umgehung von Flacht und Niederneisen vorgestellt und die nächsten Schritte erklärt. In diesem Verfahren haben sie Gelegenheit Stellung zu beziehen. Die Gemeinderäte Flacht und Niederneisen haben in Aussicht gestellt eine Bürgerbefragung durchzuführen. Bevor sie sich entscheiden informieren sie sich bitte!   Mehr »

Bürger erhalten entscheidendes Mitspracherecht

Aarumgehung

Bündnis 90/Die Grünen befürworten Befragung und fordern mehr Transparenz

M Aar. Mit der bevorstehenden Eröffnung des Raumordnungsverfahrens zum geplanten Bau der Aarumgehung Niederneisen/Flacht beginnt die wichtigste Planungsphase, an der sich die Bürger aktiv beteiligen können. Wie in der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderats angekündigt, finden deshalb am kommenden Dienstag, 21. Januar, und Mittwoch, 22. Januar, jeweils 19 Uhr

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«Pro & Contra» Umgehungsstraßen. Gibt es Grenzen oder mögliche Alternativen?

Bei der Podiumsdiskussion von Bündnis 90/Die Grünen in Flacht herrschte großes Interesse.

Saßen am Flachter Podium: (Von links) Eveline Lemke, Dr. Thorsten Janning und Winfried Hermann. Foto: KahlSaßen am Flachter Podium: (Von links) Eveline Lemke, Dr. Thorsten Janning und Winfried Hermann. Foto: Kahl

Flacht. «Der Bundesverkehrswegeplan ist überfrachtet und nicht mehr zeitgemäß», so der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags, Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen), im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion, zu der Bündnis 90/Die Grünen Rhein-Lahn in die Bahnhofsgaststätte in Flacht eingeladen hatten. Am Podium saßen neben dem Gast aus Berlin die Landesvorsitzende Rheinland-Pfalz und Spitzenkandidatin der Partei zur Landtagswahl, Eveline Lemke, sowie Dr. Thorsten Janning, Landtagskandidat der Grünen aus Netzbach.

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Grüne: Umgehung nicht finanzierbar

Podiumsdiskussion im Flachter Bahnhof

Flacht. „Umgehungsstraße Pro & Contra“ lautete der Titel einer Podiumsdiskussion von Bündnis 90/Die Grünen im Flachter Bahnhof. Ein großes Thema in der Diskussion war die geplante Aarumgehung Niederneisen/Flacht. Rund 50 Besucher kamen zu der Veranstaltung.

„Ein großes Problem beim Bau von Umgehungsstraßen ist die nicht ausreichende Transparenz“, sagte Winfried Hermann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Verkehrsausschusses. Er berichtete aus bundespolitischer Sicht über die Umsetzung von regionalen Neubaustrecken.

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B 54: Grüne im VG-Rat wollen mehr Informationen

 

In der VG-Ratsitzung im Mai hatte der Landesbetrieb Mobilität bekräftigt, dass dem Gesetz nach keine Akteneinsicht zum Planungsstand der Aarumgehung möglich ist. Das rief eine Reaktion von Bündnis 90/Die Grünen hervor.

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Grüne kritisieren Pläne für Umgehung

 

Ökopartei lehnt alle fünf für das Aartal vorgestellten Trassen ab

Die Aarumgehung Niederneisen/Flacht sorgt für Diskussionsstoff. Jetzt melden sich Bündnis "90/Die Grünen aus der Verbandsgemeinde Hahnstätten zu Wort. Sie sehen durch die neue Trasse vor allem das ökologische Gleichgewicht im unteren Aartal bedroht.

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Grüne lehnen die Aar-Umgehung ab

Selbstbewusst und zielstrebig hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Verbandsgemeinderat Hahnstätten ihre Arbeit aufgenommen und sieht elanvoll in die Zukunft. Ihr Hauptaugenmerk richtet sie auf die umstrittene Aar-Umgehung und will engagiert dagegen ankämpfen.

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Diskussion sachlich führen

Die Äußerungen der Bürgerinitiative für die Aarumgehung Niederneisen/Flacht stoßen auf Kritik. Jetzt meldet sich Einwohner aus dem Baugebiet "Woog" zu Wort.

In der öffentlichen Diskussion um die Verkehrsentlastung der B 54 und der Diskussion um eine eventuelle Umgehungsstraße Niederneisen/Flacht schlagen in den letzten Tagen die Wellen hoch. Ausgelöst wurde die Diskussion von Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen und dem sich anschließenden Leserbrief des Niederneisener CDU-Ortsvorsitzenden Herrn Scheid und den Einlassungen von Herrn Schminke im RZ-Beitrag vom 13. Januar.

Trotz der berechtigten Interessen der Anwohner an der B 54 soll und muss die Diskussion sachlich geführt werden. Persönliche Angriffe gegen Andersdenkende helfen in der Sache nicht weiter. Tatsache ist, dass die Straßenbaubehörde fünf mögliche Varianten zur Ortsumgehung geprüft hat und dabei festgestellt wurde, dass keine dieser Varianten umweltverträglich ist. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Richtigerweise haben die Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen über Alternativen nachgedacht. Sie sind damit ihrem Auftrag als gewählte Volksvertreter nachgekommen. In der heutigen Zeit, da jede Woche über Klimaveränderungen und COx-Ausstoß diskutiert wird, ist es angebracht, über umweltschonende Verkehrsmittel nachzudenken.

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Grüne kritisieren Pläne für Umgehung

Ökopartei lehnt alle fünf für das Aartal vorgestellten Trassen ab

Die Aarumgehung Niederneisen/Flacht sorgt für Diskussionsstoff. Jetzt melden sich Bündnis "90/Die Grünen aus der Verbandsgemeinde Hahnstätten zu Wort. Sie sehen durch die neue Trasse vor allem das ökologische Gleichgewicht im unteren Aartal bedroht.

HAHNSTÄTTEN. Bündnis "90/ Die Grünen in der VG Hahnstätten halten keine der fünf in der Einwohnerversammlung in Flacht vorgestellten Varianten der Umgehung Niederneisen/Flacht für sinnvoll. "Wir waren geschockt über die Informationen, die der Landesbetrieb Mobilität mitteilte. Es gibt keine Trasse, die beide Orte richtig entlastet. Flacht und Niederneisen werden bei allen Varianten von zwei Seiten beschallt, da der Verkehr auch zum Teil noch über die bestehende B 54 rollt", betonen Thorsten Janning und Paul Stegemann, beide Mitglieder von Bündnis "90/Die Grünen im Verbandsgemeinderat Hahnstätten. Ihrer Meinung nach werden beide Orte durch die Umgehung durchschnitten sowie die Natur und das Landschaftsbild zerstört. "Umgehungsstraßen ziehen den Verkehr an. Tempo 100 auf einer der möglichen neuen Trassen erhöht die Unfallgefahr", so Paul Stegemann.

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Aarumgehung: Fünf Varianten

Bis zu 220 Meter lange Brücken, Bahnverlegung, Schneisen und Tunnel: Das sind die Optionen zur Lösung des Verkehrsproblems an der Bundesstraße 54 in Niederneisen und Flacht

Viele Informationen gab es in der Einwohnerversammlung zur Aarumgehung. Doch ein rechtes Bild über den Verlauf konnten sich nicht alle Besucher machen. Die RLZ stellt noch einmal die Varianten vor.

AAR. Die fünf möglichen Varianten der Umgehung der B 54 Niederneisen/Flacht beschäftigen zurzeit die Räte der beteiligten Gemeinden. Alle möglichen Linien zweigen von der B 54 zwischen Holzheim und Flacht über eine Brücke über die Aar und die Aartalbahn ab. Sie verlaufen an Flacht und Niederneisen vorbei oder durch eine Schneise in der Tallage bis zur Einmündung in die Bundesstraße zwischen Niederneisen und Oberneisen.

Variante 1 führt von Holzheim über eine rund 80 Meter lange Brücke im Hang hinter der Kläranlage zwischen Flacht und Niederneisen entlang. Hinter dem Wohngebiet in Niederneisen und über eine Anhöhe geht es über eine Brücke zwischen Oberneisen und Niederneisen zurück auf die B 54. Variante 2 nimmt zunächst den gleichen Verlauf bis zur Kläranlage. Dort führt sie zum Bahndamm und in einer Tieflage an ihm entlang über eine Aarbrücke zur B 54. Variante 3 liegt auf der Bahntrasse. Sie macht daher ein Verlegen des Schienenwegs in östlicher Richtung erforderlich. Zudem gibt es für die Linie eine Untervariante (3 a), die jedoch näher an der Ortsbebauung Holzheim liegt. Falls diese Variante umgesetzt wird, müssten Gebäude, wie der Flachter Bahnhof abgerissen werden.

Bei Variante 4 führt die Umgehung weiträumig über die Aarhöhen in Richtung Mensfelder Kopf und eine 220 Meter lange Brücke auf die B 54 zurück. Variante 5, für die der Landesbetrieb Mobilität zurzeit noch die Umweltverträglichkeitsstudie erarbeitet, wurde von den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden Holzheim, Flacht, Niederneisen, Oberneisen in Kooperation mit der Verbandsgemeinde mitinitiiert. Sie nimmt den gleichen Verlauf wie die Variante 2, sieht jedoch einen Trog zwischen Holzheim und Flacht und einen Tunnel innerhalb der Ortsbebauung in Niederneisen vor. Diese Trasse mündet über eine Aarbrücke bei Oberneisen zurück auf die B 54. Die jeweiligen Kosten für die möglichen Trassen, konnte Heinz-Peter Uhrmacher, der Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Diez, nicht genau beziffern: "Sie liegen zwischen 15 und 50 Millionen Euro."

Presse Rhein Lahn Zeitung Uli Pohl

 

Aarumgehung: Keine Lösung in Sicht

Informationsveranstaltung des Landesbetriebs Mobilität für die Bürger in Flacht - Fünf mögliche Varianten vorgestellt

Schwierig gestaltet sich die Planung der Aarumgehung Niederneisen/Flacht. Jetzt präsentierte der Landesbetrieb Mobilität die ersten möglichen Varianten.

FLACHT. Keine der fünf vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) vorgestellten Varianten zur Aarumgehung Niederneisen/Flacht genießt eine eindeutige Präferenz. Das ist ein Ergebnis der von den Bürgern in den beiden Ortschaften lange erwarteten Einwohnerversammlung in der Aartalhalle in Flacht. Mehr als 200 Besucher folgten der Einladung des LBM. Die Umgehung der B 54 steht im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf. Rund 12 000 Fahrzeuge rollen derzeit am Tag durch die beiden Orte. Eine Schätzung des LBM für das Verkehrsaufkommen 2020 ergab einen Anstieg auf etwa 15 000 Fahrzeuge mit einem großen Anteil des Schwerlastverkehrs. Bei einer Umgehung würde sich die Anzahl um etwa 10 000 Fahrzeuge reduzieren.

Alle vom LBM erarbeiteten Varianten einer Umgehung bringen jedoch erhebliche Eingriffe in Natur und das Landschaftsbild mit sich oder verlagern die Verkehrsproblematik auf Randgebiete der beiden Orte. Von der Umgehung betroffen sind auch die Gemeinden Holzheim und Oberneisen. Auf deren Gemarkung zweigen alle Varianten von der B 54 ab und führen auf östlicher Seite um Niederneisen und Flacht herum oder durchqueren das Tal entlang der Aar und der Trasse der Aartalbahn, die 2014 reaktiviert wird.

Alle möglichen Linien führen von der B 54 zwischen Holzheim und Flacht über eine Brücke über die Aar und die Aartalbahn. Sie verlaufen an Flacht und Niederneisen vorbei oder durch eine Schneise in der Tallage bis zur Einmündung in die Bundesstraße zwischen Niederneisen und Oberneisen. Variante I führt über die rund 80 Meter lange Brücke im Hang hinter der Kläranlage zwischen Flacht und Niederneisen. Hinter einem Wohngebiet in Niederneisen und eine Anhöhe geht es über eine Brücke zwischen Oberneisen und Niederneisen zurück auf die B 54. Variante II verläuft hinter der Kläranlage zurück zum Bahndamm und über eine Brücke über die Aar zur B 54.

Die Variante III liegt auf der Bahntrasse. Sie macht daher ein Verlegen des Schienenwegs in östlicher Richtung erforderlich. Zudem gibt es dabei eine Untervariante, die jedoch näher an der Ortsbebauung Holzheim liegt. Weiterhin müssten Gebäude, wie der Bahnhof in Flacht abgerissen werden. Bei Variante IV führt die Umgehung weiträumig über die Aarhöhen und eine 220 Meter lange Brücke auf die B 54 zurück. Variante V wurde von den Bürgermeistern der Gemeinden im Aartal mitinitiiert. Sie sieht einen Trog zwischen Holzheim und Flacht und einen Tunnel innerhalb der Bebauung in Niederneisen vor. Diese Variante mündet über eine Aarbrücke bei Oberneisen auf die B 54.

"Es ist eine schwierige Raumplanung. Dabei kann keine Lösung gefunden werden, die allen Beteiligten gerecht wird", kommentierte Heinz-Peter Uhrmacher das vorläufige Ergebnis. Die Kosten für die verschiedenen Varianten liegen zwischen 15 und 50 Millionen Euro. Die teuerste ist die Tunnel-Troglösung. Die möglichen Linien werden jetzt in den örtlichen Gremien beraten.    Uli Pohl

 

Rhein-Lahn-Zeitung - Diez vom Mittwoch, 25. November 2009, Seite 11.

Bildlich Folgen der Umgehung zeigen

Die Grünen fertigen ein Modell des Aartals zwischen Oberneisen und Flacht

An einem Modell wollen die Aartal-Grünen verdeutlichen, welche Auswirkungen eine Umgehung zwischen Oberneisen und Flacht hat. Mit ihrem Vorstoß soll eine Diskussion angeregt und Transparenz für die Bürger geschaffen werden.

NIEDERNEISEN. Noch sind nur die Konturen der Landschaft im Aartal zwischen Oberneisen und Flacht zu sehen. Doch schon bald soll das Modell unverkennbar die Züge der Region tragen - mit Häusern, Wäldern, Wiesen und Feldern sowie der Bundesstraße, der Aar und dem alten Schienenweg. Wichtigster Bestandteil des Anschauungsobjekts, das jetzt noch in Niederneisen steht, aber wird die Trasse der geplanten Umgehung der B 54 in diesem Abschnitt sein wie sie im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Hahnstätten ausgewiesen ist.

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Infoflyer

Obwohl sich bei der Präsentation der Planung durch die Bürgermeister aus Flacht/Niederneisen/Holzheim im Februar 2004 im Publikum großer Widerstand gegen die Planung einer Ortumgehung Flacht/Niederneisen zeigte, sind die Vorbereitungen offensichtlich bereits gestartet.
Dies bestätigt jetzt die Antwort der Landesregierung auf die Anfrage von Herrn Puchtler. Zitat: "Im Einzelnen wurden Ingenieurbüros mit der Erstellung eines Verkehrsgutachtens, einer Linienuntersuchung und einer Umweltverträglichkeitsstudie beauftragt."

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Rasche Entlastung für Anlieger

Aartal-Grüne kritisieren Vorgehen im Hahnstätter VG-Rat zur Umgehung

HAHNSTÄTTEN. Die Grünen im Aartal bedauern die Ablehnung ihres Antrages auf eine öffentliche Informationsveranstaltung zur geplanten Umgehungsstraße Flacht/Niederneisen in der Sitzung des Verbandsgemeinderates am Montag. Gleichzeitig kritisieren sie das Vorgehen der Verbandsgemeinde, die erst informieren will, wenn die Planungen für eine Trassenführung bereits stehen (die RLZ berichtete). "Die Verbandsgemeinde zieht sich auf Formalitäten zurück und scheut die öffentliche Auseinandersetzung mit den Bürgern", bemängelt Stefanie Lotz, Sprecherin der Grünen im Aartal und Mitglied des Verbandsgemeinderates in einer Pressemitteilung.

Darin wird auch auf den zweiten Antrag der Partei zur Verkehrsberuhigung und Reduzierung des Schwerlastverkehrs an der B 54 eingegangen, der "erst gar nicht zur Abstimmung gestellt wurde, mit der Begründung für den Schwerverkehr nicht zuständig zu sein". Marion Reiter, verkehrspolitische Sprecherin der Aar-Grünen, wundert sich über die Entscheidung: "Wir Grüne wollten lediglich, dass alle Möglichkeiten geprüft werden und schnell Entlastung für die Anwohner geschaffen wird. Stattdessen zieht sich die Verbandsgemeinde aus der Verantwortung und stellt dies nicht mal zur Diskussion"

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Die Bürger über die geplante Umgehungsstraße informieren

Der Ortsverband der Grünen im Aartal fordert mehr Öffentlichkeitsarbeit

FLACHT. Mitglieder und Unterstützende des Grünen Ortsverbandes im Aartal diskutierten am vergangenen Dienstag in Flacht die geplante Umgehungsstraße der B 54 um Flacht und Niederneisen.

"Obwohl die Vorbereitungen und Planungen für die Trasse wohl bereits gestartet sind, wissen die Bürger nicht, was der Planungsstand ist und wissen auch nicht, wo die Trasse gegebenenfalls verlaufen soll", bemängelt Stefanie Lotz, Vorstandsprecherin der Grünen im Aartal.

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