Bildungspolitik

Positionspapier zur Bildungspolitik

Eine gemeinsame Schule für alle

Nationale und internationale Vergleichsstudien belegen immer wieder die beschränkte Leistungsfähigkeit des deutschen und insbesondere des rheinland-pfälzischen Schulsystems. Die frühe soziale Selektivität des gegliederten Bildungssystems benachteiligt Kinder aus bildungsfernen Familien und Kindern mit Migrationshintergrund. Der enge Zeitrahmen der Halbtagsschulen und der Mangel an Lehrkräften verhindern, trotz guten Willens und persönlichem Engagement der Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen, die individuelle Förderung aller Talente. Die beachtliche Anzahl von sieben verschiedenen weiterführenden Schultypen sind die äußeren Anzeichen vergeblicher Bemühungen die Leistungsfähigkeit des Schulsystems zu verbessern.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern schon lange eine grundlegende Reform unseres Bildungswesens. Wir sehen in der IGS (integrierten Gesamtschule) die einzige zukunftsfähige und chancengerechte Alternative zum bestehenden Schulsystem. Sie schafft zumindest die äußere Form, innerhalb der längeres gemeinsames Lernen ermöglicht, soziale Ausgrenzung vermieden und die Durchlässigkeit des Bildungsgangs verbessert werden kann.

<link osts gruenes-cms.de httpdocs userspace rp kv_rhein-lahn dateien bildungspolitik wp-ag-bildung.pdf>Das Positionspapier im PDF-Format   Mehr »

GEW zur „Schulentwicklungsplanung in Rheinland-Pfalz“

GEW zur „Schulentwicklungsplanung in Rheinland-Pfalz“
Beschluss des Landesvorstandes vom 28. November 2007

Am 28. Oktober 2007 wurde das „Hamburger Programm“ der SPD verabschiedet. Darin
heißt es in Ziffer 3.8 „Bessere Bildung, kinderfreundliche Gesellschaft, starke Familien“ in den Abschnitten „Bildung für alle“ und „Gemeinsam lernen“.  Dazu veröffentlichte der Landesverband der GEW eine Stellungname

Stellungnahme der GEW zum "Hamburger Programm" der SPD (1.2 MB)