Aktuelles aus dem Gemeinderat

Bündnis 90/Die Grünen stehen für Dorfentwicklung in Oberneisen

Pressemitteilung der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im OG Oberneisen

Bündnis 90/Die Grünen stehen für Dorfentwicklung in Oberneisen

Aller Anfang ist schwer, dies haben sowohl die „neuen Grünen Ratsmitglieder“ als auch die Ratsmitglieder der etablierten SPD und FBL vor 2 Jahren nach Einzug der Grünen in den Gemeinderat festgestellt.  „Diskussionen sachlich und nicht persönlich geführt, sind manchmal für beide Seiten schwer auszuhalten, führen jedoch  in der Regel zu einer bestmöglichen Entscheidung “, so Ratsmitglied Paul Stegemann, der die Grüne Politik nach 15 Jahren Verbandsgemeinderatsarbeit auf Anhieb mit 1/3 der Gesamtsitze (4) in den Gemeinderat nach Oberneisen brachte. Das Bürgermeisteramt verfehlte die Grüne Bürgermeisterkandidatin mit wenigen Stimmen. „Uns war allen klar, dass die gesteckten Ziele nicht in 2 Jahren umgesetzt werden können. Darum ist es an der Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen“.

 

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Grüne Ratsmitglieder Oberneisen beantragen im Gemeinderat eine sachliche Auseinandersetzung bezüglich potenzieller Baugebiete für die Gemeinde

Es gibt unzählig viele Gemeinden in ganz Deutschland, in denen potenzielle Flächen für willige Häuslebauer gesucht werden und rar sind. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt für die Gemeinde Oberneisen hingegen fest, dass es sogar zwei ausgewiesene Baugebiete im Flächennutzungsplan in der Gemarkung Oberneisen gibt. Innerorts sind dagegen nur noch wenige Baulücken zu bebauen, welche hauptsächlich in privatem Besitz sind.

„Oberneisen hatte bisher den Vorteil, dass der alte Ortskern seit den 80er Jahren von Einheimischen und auswärtigen Familien belebt wurde, indem ehemalige bäuerlicheAnwesen aufwendig saniert wurden und somit ein Verfall von teilweise historischen Gehöften verhindert wurde. Diese Art der Dorfentwicklung hat jedoch bereits seit längerem seine Grenzen erreicht. Somit ist die Aufstellung eines neuen Baugebietes überfällig“, berichtet Ratsmitglied Paul Stegemann.

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Grüne Ratsmitglieder aus Oberneisen verweigern Anwesenheit in der Präsenzgemeinderatssitzung am 29. Januar 2021

Pressemitteilung

Bis zuletzt hofften die Grünen Ratsmitglieder im Gemeinderat Oberneisen auf eine Einigung, dass die für den 29.01.2021 terminierte Ratssitzung virtuell stattfindet. Fraktionssprecherin von „Bündnis 90/Die Grünen“ Christine Spriestersbach begründet: „Spätestens seit dem 07.01.2021 wurde seitens der Verbandsgemeinde Aar-Einrich ausdrücklich noch einmal auf die Möglichkeit einer virtuellen Ratssitzung hingewiesen und die nötigen Hilfen bereitgestellt. Ein paar Tage später wurde dies unter den Ratsmitgliedern per E-Mail diskutiert und teilweise eingefordert. Es gab also genügend Zeit, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Ratsmitglieder hatten Hilfe hierfür angeboten, u. a. um die erforderliche Öffentlichkeit der Sitzung sicherzustellen.“ 

 

 

 

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Ratsmitglieder

Christine Spriestersbach

Die Natur, in die Oberneisen eingebettet ist, macht das Dorf zu dem lebenswerten Ort, den ich, wie viele andere auch, lieben gelernt habe. Diesen Wert zu schützen und zu erhalten, ist für mich eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft. Wichtige Themen sind hier, den Flächenverbrauch gering zu halten, die Reinhaltung der Gewässer, die Feinstaubbelastung der Luft im Blick zu behalten und eine sorgsame Landwirtschaft.

Paul Stegemann

Ich setze mich im Ortsgemeinderat dafür ein, dass meine Wahlheimat Oberneisen ein toleranter Ort wird, in dem eine transparente, kluge und nachvollziehbare Politik die Bewohner in eine lebenswerte Zukunft führt. Entscheidungsträger im Gemeinderat haben die Aufgabe, aufgrund umfassender Informationen und sachlicher Diskussionen im Sinne des Gemeinwohls - manchmal über die Grenzen von Oberneisen hinaus -zu entscheiden. Parteizugehörigkeit darf kein Entscheidungskriterium sein, gelebte Demokratie lebt von Toleranz und Vielfalt.

Ira Wirth-Widarzik

Ich lebe seit fünf Jahren wieder hier im Ort und bin seit dem auch im Gemeinderat. Zuvor haben wir 8 Jahre im Ausland und 5 Jahre in Frankfurt gelebt. Offenheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungsprozessen sind mir wichtig! Ich werde mich weiterhin gegen die Umgehung Flacht-Niederneisen einsetzten. (siehe auch Petition auf der Webseite www.ja-zuraar.de )

Dafür möchte ich den Stimmen unserer Bürger*innen Gewicht verleihen.

Frank Dybek

In der Kommunalpolitik möchte ich gerne Verantwortung übernehmen, mich für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung und für die Förderung von Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung einsetzen. Bürgerbeteiligung funktioniert nur, wenn man die Einwohner rechtzeitig, umfassend und ergebnisoffen informiert und auf Basis dieser transparenten Informationen die Bürger mitdiskutieren lässt und deren Meinung ernst nimmt. Darüber hinaus geht es mir allerdings auch um eine Korrektur der Richtung und des Weges kommunaler Entscheidungen, der gerade in den letzten Monaten in Oberneisen sichtbar geworden ist.